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„Fünf Monate nach dem Start
 war ich ausgebucht!“

von | 20. Aug. 2025

Linda Oebbeke hat sich als Alltagshelferin im Main-Taunus-Kreis beinahe im Handumdrehen einen Namen gemacht. Die Gründerin über ihren Startimpuls, Überraschungen auf dem Weg und ihre Entscheidung, von Anfang an mit einer Agentur zusammenzuarbeiten.

Linda, Du hast mit „Alltagshelferin Main-Taunus“ ein eigenes Unternehmen gegründet. Wie sieht dein Angebot aus?

Linda Oebbeke: Ich sehe mich als helfende Hand für ältere Menschen mit Einschränkungen oder auch für Familien in stressigen Lebensphasen bei den alltäglichen Anforderungen. Das können der Einkauf, die Zubereitung von Mahlzeiten, das Begleiten zu Arztterminen, kleine Haushaltstätigkeiten oder einfach nur die Gesellschaft bei einem Spaziergang sein. Mein Angebot ist breit gefächert. Ich stimme mich mit meinen Kunden flexibel ab und gehe nach ihren Bedürfnissen.

Was war der Gründungsimpuls?

Mein beruflicher Ursprung liegt in der Hotellerie, diesen Job konnte ich als Mutter von 3 Kindern und dem Wunsch nach Familienleben aber nicht mehr ausüben. Die Entscheidung für eine Selbstständigkeit als Alltagshelferin hatte persönliche und praktische Gründe. Ich wollte die Aspekte Eigenständigkeit, Flexibilität und Sinnhaftigkeit vereinen. Und dabei meine Stärken in der Organisation, Empathie und die Fähigkeit zum praktischen Zupacken ins Spiel bringen. Zudem Vorbild für meine Kinder sein.

Was waren die größten Herausforderungen?

Meine größte Herausforderung war, mich überhaupt in die Thematik Alltagshelferin einzulesen. Zudem die Fortbildungen, die abends online stattfanden, wenn die Kids im Bett waren. Auch das Behördliche, die Zulassungen – und nicht zuletzt das eigentliche Konzept.

Wie lange hat es gedauert, bis aus den ersten Plänen eine laufende Firma geworden ist?

Zunächst hat die Idee eine Zeitlang in mir gedreht. Der Startschuss für die Selbstständigkeit fiel im Oktober 2024, fünf Monate später, im Februar 2025, war ich schon ausgebucht.

Das ist stark! Wie läuft es heute?

Es läuft sehr gut. Meine Woche ist sehr gut gefüllt und ich habe einen tollen Kundenkreis. Meine Überlegung ist es jetzt, mich weiterzubilden: Die Themenbereiche Demenz und Palliativ-Betreuung finde ich sehr interessant.

Alltagshelferin Linda Oebbeke sitzt mit einer älteren Frau auf einer Terrasse, beide halten eine Tasse in der Hand und unterhalten sich.

Du hast gleich zu Beginn die Unterstützung einer Agentur gesucht. Warum?

Eine meiner Eigenschaften ist Perfektionismus, daher war es für mich klar, dass ich mit einer Agentur in die Selbstständigkeit starten möchte. Eine Agentur bringt Erfahrungen mit, das Netzwerk, in meinem Fall auch einen Fotografen sowie eine gewisse Sicherheit in der Anfangsphase.

Warum hast Du Dich für Hauptsache Kommunikation entschieden?

Ich habe nach lokalen Agenturen gegoogelt und bin sehr schnell auf die HK-Homepage gestoßen, die ich so ansprechend fand, dass ich sofort eine Mail geschrieben habe. Keine Stunde später gab es auch schon das erste Telefonat und in derselben Woche das erste Treffen. Das alles hat mich sehr überzeugt und ich wusste, dass das die richtige Agentur ist.

Was hat Hauptsache Kommunikation an Leistungen für Dich übernommen?

Die Agentur hat für mich die Logo-Entwicklung übernommen und mich bei der Findung eines Firmennamens unterstützt, ebenso bei der Erstellung meiner Flyer. Zudem hat sie einen Fotografen organisiert, meinen Web-Auftritt und Anzeigen erstellt. Darüber hinaus konnte ich immer mit elementaren konzeptionellen Fragen kommen.

Imageflyer "Ich bin für Sie da!" über das Leistungsportfolio Linda Oebbeke - Alltagshelferin Main-Taunus

Wie hast du die Zusammenarbeit erlebt?

Man hat schnell gemerkt, dass das passt zwischen uns. Die Zusammenarbeit war sehr professionell, ich habe mich wohlgefühlt. Die persönlichen Treffen vor Ort, mit einem guten Cappuccino an der Tischtennisplatte, sind mir sehr positiv in Erinnerung.

Was hat dich auf dem Weg von der Gründungsidee bis zum erfolgreichen Launch bzw. dem Gefühl „Jetzt läuft es!“ am meisten überrascht?

Wie schnell aus einer kleinen Idee, bei einem Glas Wein mit meinem Mann an einem späten Sommerabend, eine erfolgreiche Selbstständigkeit entstehen konnte.

Was sind die nächsten Schritte bzw. hast Du Expansionspläne?

Meine nächsten Schritte sind, mich weiter fortzubilden, um noch vielen älteren Menschen und Familien eine verlässliche Stütze zu sein. Sätze wie „Jetzt habe ich noch eine Tochter dazubekommen“, „Sie dürfen uns nie verlassen“ oder „Wir wissen nicht, was wir ohne Sie tun würden“ machen mich glücklich und möchte ich noch sehr oft hören! Das Thema Einstellung von Mitarbeitern schiebe ich noch auf und verlasse mich aktuell gerne ausschließlich auf mich selbst.

Was wünschst Du Dir für die kommenden Jahre?

Beruflich wünsche ich mir einen stabilen und zufriedenen Kundenstamm, der meine Arbeit schätzt. Dass es mir gelingt, weitere eigene Angebote oder Spezialisierungen zu entwickeln, die mich von anderen unterscheiden. Zudem natürlich, dass Arbeit und Familie im Einklang bleiben und mir alles weiterhin so viel Freude macht.

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