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Von Asphalt bis Zwiebelfüllung – 
so feiert Hauptsache Weihnachten

Im Weihnachtsmonat lassen wir es von Hauptsache Kommunikation content-mäßig krachen. Über unsere Kanäle Instagram, Facebook, Website spielen wir täglich Anekdoten und Wissenswertes rund um das Thema Weihnachten aus. Grund genug, sich auch den Ritualen und Gewohnheiten unseres Teams zu widmen. So feiert Hauptsache Kommunikation Weihnachten 2020.

Eines vorweg. Ob traditionell oder modern, ob gläubig oder atheistisch, ob konsequent oder locker – niemand aus dem Team ließ auf die Frage nach den Gewohnheiten an Weihnachten Antworten schuldig bleiben. Alle pflegen Rituale.

Vieles hat mit Essen und Familie zu tun, manches mit Singen und Spiel. Einiges mit Film und Fernsehen. Und 100 Prozent mit einem Weihnachtsbaum. Alle haben einen und platzieren diesen im Mittelpunkt des wohnlichen Seins.

Kollege Michel Lask (Design) stellt der Deutschen liebstes Gewächs sogar schon Wochen vor dem Fest auf, damit er und seine Frau Fanny etwas davon haben. Beide sind aus Dresden und an den Weihnachtsfeiertagen viel unterwegs zwischen Rhein-Main und Ostdeutschland. „Weihnachten heißt deshalb bei uns auch: Asphalt. Fanny und ich machen Bescherung immer um 0 Uhr, anschließend sind wir on the road“.

Ob Baum oder Bäumchen – auch zum Thema Timing des Schmückens gibt es Regeln. „Wir zelebrieren tatsächlich jedes Jahr das klassische Weihnachtsfest“, sagt Constanze Färber, „am 23.12. wird der Baum geschmückt. Nach wie vor sehen die Kinder den Weihnachtsbaum erst am Heiligabend mit allen Geschenken zum ersten Mal erleuchtet.“

Bei anderen wird der Baum erst später geschmückt, zum Beispiel bei Praktikant Michael Hartmann. „Das machen mein Bruder und ich traditionell am Morgen des 24sten.“

So läuft das auch bei mir (Autor Oliver Zils). Am 24sten wird die Kiste mit der Deko aus dem Keller geholt, sehr bald darauf nahen meine Tochter und die Katze – und ganz am Schluss wird die Eintracht-Weihnachtskugel aufgehängt. Der Baum ist oft selbst aus dem Wald geholt worden.

Schon viel früher beginnt die Arbeit bei Ilona Schur: „Bei uns gibt es immer für alle drei Jungs selbst zusammengestellte Adventskalender. Das heißt: 72 Tütchen füllen, binden, aufhängen.“

Wenn die Deko bestaunt und die Geschenke ausgepackt sind, wird’s ausnahmslos kulinarisch. „Wenn wir selber Essen machen, dann ist das Kartoffeln mit Möhrchen und Regenbogenforelle mit eingelegtem Knoblauch“, erklärt Michel Lask und vergisst dabei nicht zu erwähnen: „alles schön in Butter getränkt.“

Bei Färbers gibt’s Fondue und Kartoffelgratin und ein leckeres Dessert, an den Folgetagen auch Raclette, des Weiteren werden Krabbencocktail und Fondues genannt. Und Gans!

„Bei uns gibt es fast immer Gans als Weihnachtsessen. Der Wunsch meines Göttergatten. Ich bin da nicht so der Fan“, sagt Ilona Schur.

Im Hause Leibmann spielt die Gans zunächst keine Rolle, aber später dann richtig. Am 2. Weihnachtsfeiertag um 6:30 Uhr steht Geschäftsführer Holger Leibmann in der Küche und bearbeitet den kapitalen Vogel. „Salzen, mit Äpfeln, Zwiebeln und Beifuß füllen. Das ist vor dem Frühstück schon echt was nur für Hartgesottene. Dann wird sie mit einer Glasur aus Honig, Salz und Rosmarin bestrichen und kommt in den Ofen.“ Dazu gibt es selbstgemachte Kartoffelklöße und Rotkohl.

Ebenfalls fest verankert: Um 15:30 Uhr wird das Essen traditionell mit einem tiefgekühlten Linie Aquavit aus Norwegen in geeisten Gläsern abgeschlossen.

Und hinterher?

Alle schwärmen vom Beisammensein. Bei Sylvie Kenakale ist es ein richtiger Spieleabend. „Das kommt daher, dass meine Geschwister und ich früher als Kinder immer nach dem Auspacken unsere Geschenke ausprobieren wollten. Jetzt sitzen wir als Familie bei Gesellschaftsspielen zusammen, meistens ist ‚Tabu‘ dabei.“

Auch die anderen freuen sich auf und über gemütliche Tage und Abende – coronabedingt diesmal voraussichtlich eher im kleinen als im großen Kreise.

Gibt es Filme oder Sendungen, die Jahr für Jahr in der Weihnachtszeit angesehen werden? Gibt es. „Der kleine Lord" wird genannt, „Michel aus Lönneberga“, „3 Nüsse für Aschenbrödel“, ja, sogar „Traumschiff“.

Und sonst? Drolliges, Schräges?

Malte Winkler kommt dem möglicherweise am nächsten: „Nach umfangreicher Nahrungsaufnahme und vor der Bescherung steht das Weihnachtssingen, begleitet mit Gitarre von meinem Bruder. Allerdings nicht nur Weihnachtslieder, auch das ein oder andere Kerbe-Lied findet hier Zuspruch: Zum Beispiel ‚Oh Bembel‘ vom Duo Ohrenschmaus, meine Großeltern feiern es,“ sagt Winkler. „Und mein jüngerer Bruder, der nicht der beste Sänger ist, trägt uns eine Weihnachtsgeschichte vor."

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