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10 Tipps für gelungenes E-Mail-Marketing

So gut wie jeder Internetnutzer nutzt sie tagtäglich. Sie sind ein starkes Instrument, um Informationen schnell und spezifisch von einem Nutzer direkt zu einem anderen (oder mehreren) zu übermitteln. Unternehmen setzen vermehrt auf sie um Ihre Kundenbeziehungen zu pflegen und zu stärken, sowie neue Kunden zu akquirieren. Die Rede ist von E-Mails.

Laut einer Studie von McKinsey soll E-Mail-Marketing 40-mal so effektiv wie Facebook und Twitter zusammen sein.

E-Mail-Marketing gehört damit zu den ältesten und effizientesten Maßnahmen des Direktmarketings. Doch wie erreiche ich meine Kunden am besten? Wie erhalte ich die meisten Klicks?  – Die zehn nachfolgenden Tipps zeigen Ihnen, wie Sie eine höhere Response-Rate erhalten können.

  1. Format beachten
    Mit zunehmender Nutzung mobiler Endgeräte rufen immer mehr Menschen ihre E-Mails auch von unterwegs auf. Umso wichtiger ist es, die Inhalte von E-Mails auch für mobile Endgeräte anzupassen.
     
  2. Glaubwürdigen Absender wählen
    Die Auswahl der Absender-Zeile ist sehr wichtig, sie ist immerhin das erste, was der Empfänger liest. Überlegen Sie genau, worauf Sie den Fokus legen möchten – auf Sie als Person selbst oder lieber auf Ihr Unternehmen? Vermeiden Sie unbedingt den Versand von Newslettern von Ihrer privaten E-Mail-Adresse. Denn ein Absender mit vorname.nachname@hauptsache-kommunikation.de wirkt sicherlich seriöser als xy@readme.com.Wie auch immer Sie sich entscheiden, ändern Sie im Nachhinein nicht die Absender-Zeile. Eine konstante Absender-Zeile sorgt für mehr Seriosität und Wiedererkennung. Ihre Mails landen nicht im Spamfilter, was ihre Klick-Rate deutlich erhöht.
     
  3. Prägnanten Betreff wählen
    Wählen Sie einen prägnanten und persönlichen Betreff. Teilen Sie das Thema Ihrer Mail mit und formulieren Sie den Betreff ehrlich und genau. Nutzen Sie Alltagssprache und teilen Sie Ihren Unternehmensnamen, sofern nicht in der Absender-Zeile vorhanden, mit. Vermeiden Sie Füllwörter und Ausrufezeichen. Hier gilt die Devise: So kurz wie möglich, so lang wie nötig.
     
  4. Klare Aussage machen
    „Der Ton macht die Musik“. Dieses Credo gilt auch für den Inhalt Ihrer Mail. Eine gut geschriebene E-Mail, dazu gehören u.a. klare Aussagen und die persönliche Ansprache Ihrer (potentiellen) Kunden, erhöht die Chance, dass Ihre Mail gelesen wird und dass Sie, im Idealfall, Umsatz generieren.Beachten Sie Ihre Wortwahl auch in Hinblick auf die Betreffzeile. Vermeiden Sie allzu werbliche Aussagen wie „Jetzt Ausverkauf sichern!“ oder „Sonderrabatt. Jetzt zuschlagen!“. Diese werden von den meisten Servern als Spam erkannt und landen im Papierkorb Ihrer Kunden, noch bevor diese Ihre Mail gesehen haben.
     
  5. Mehrwert generieren
    Stellen Sie sich die simple Frage: „Was hat mein Kunde von der E-Mail?“ Bei durchschnittlich 35 E-Mails am Tag, ist es wichtig, dass der Empfänger gleich zu Beginn dazu zu bringen, Ihre Mail auch zu lesen. Stellen Sie den Mehrwert heraus, den Sie mit ihrer E-Mail garantieren möchten.Bringen Sie die wichtigsten Aussagen Ihrer E-Mail auf den Punkt und schaffen Sie einen Anreiz, Ihre E-Mail zu öffnen UND zu lesen.
     
  6. Direkte Ansprache
    Heben Sie sich von der Masse ab. Mit kontinuierlich wachsenden Zahlen an versendeten E-Mails, wird es immer schwieriger, sich gegen die Konkurrenz zu behaupten. Konzentrieren Sie sich daher auf die wirklich relevanten Inhalte.Sprechen Sie Ihre Kunden direkt an. Etwa jeder dritte Anhang wird nicht oder nur teilweise gelesen, wenn Newsletter-Empfänger das Gefühl haben, ihre Zeit mit unwichtigen Informationen zu verschwenden. Eine persönliche Ansprache und personalisierte Inhalte (siehe Punkt 9) erhöhen die Chance, dass Ihre Mail gelesen wird.
     
  7. Gepflegte Adress-Liste
    Eine gepflegte Adress-Liste ist nicht nur das A und O einer guten Kundendatenpflege, sie verringert auch die Wahrscheinlichkeit im Spamfilter von E-Mail-Servern zu landen. Denn hier gilt: Eine hohe Rücklaufquote aufgrund falscher, fehlerhafter oder nicht aktueller E-Mail-Adressen erhöht die Gefahr als Spam markiert zu werden.Fordern Sie Ihre Kunden daher auf, die Absenderadresse Ihres Newsletters ins Adressbuch einzutragen und halten Sie Ihr eigenes Adressbuch stets auf dem aktuellsten Stand.
     
  8. Sauberes HTML
    Ein weiteres wichtiges Spamkriterium ist schlechtes HTML. E-Mail-Marketing hat in Bezug auf HTML einige Besonderheiten. Spam-Mails sind meist recht schnell erstellt und enthalten nicht nur extrem viele Rechtschreib-, sondern auch Programmierfehler. Diese werden von Spam-Filtern erkannt und dienen der Indizierung. Auch sollten Sie in URLs auf IP-Adressen verzichten und in den Links stattdessen immer den Domainnamen nennen.
     
  9. Dynamisches HTML bereitstellen
    Sprechen Sie Ihre Empfänger persönlich an!Je nach individuellem Interesse des Kunden, sollten Ihre E-Mail-Inhalte entsprechend anpassbar sein. Das Interesse lässt sich entweder aus den vorliegenden Kunden- und Kaufdaten schließen oder kann bei der Anmeldung zum Newsletter abgefragt werden.
    Zusätzlich zur personalisierten Ansprache ist es so möglich, die Inhalte Ihres Newsletters anzupassen: Neukunden erhalten einen anderen Newletter als Stammkunden. Für den Leser relevante Inhalte erhöhen die Akzeptanz und damit auch die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Newsletter gelesen wird.
     
  10. Realtime-Marketing betreiben
    Ein neuer Trend im Bereich E-Mail-Marketing heißt: Realtime-Marketing. Ähnlich wie beim dynamischen HTML verändern sich E-Mail-Bestandteile /-Elemente nach dem Versand: So können bestimmte Inhalte (z.B. Anzeige der Anzahl verfügbarer Produkte oder ein Countdown, wie lange eine Aktion noch gültig ist) und die Standortsuche aktualisiert werden.Heben Sie sich von der Masse ab, indem Sie bewegliche und anpassbare Newsletter verschicken!

Weitere wertvolle Tipps sind:

  • Geben Sie Ihre Offline-Kontaktdaten an. Teilen Sie Ihren Kunden eine Telefonnummer mit, unter der Sie erreichbar sind. Zeigen Sie, dass hinter Ihrer E-Mail eine echte Person steckt.
  • Wiederholen Sie die in Ihrem E-Mail-Text benutzten Wörter auch in Ihrem Betreff!
  • Vermeiden Sie zu viele Bilder!

Je mehr Punkte Sie beachten, desto höher ist die Akzeptanz und die Bereitschaft Ihrer Kunden, Newsletter von Ihnen zu empfangen und zu lesen. Unterschätzen Sie nicht, wie negativ sich eine achtlos geschriebene E-Mail auf Ihr Image auswirken kann. Denn (und das können wir nicht oft genug betonen): Einzigartiger Content ist King!

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